Festgeldkonto Vergleich

Festgeldkonten werden trotz des niedrigen Leitzinses der EZB nach wie vor genutzt. Anleger stehen vor einer immensen Auswahl und ein Festgeldkonto Vergleich ist unumgänglich. Mit unserem Festgeldkonto Vergleich können Sie eine dezidierte Vorauswahl treffen, wenn aber noch Unklarheiten sind, empfehlen wir unbedingt unseren Ratgeber zu studieren. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie das meiste aus dem Vergleichsrechner für Festgeldkonten herausholen und eine gute Wahl treffen.

Allgemeines zum Festgeldkonto

Das Festgeldkonto ist ein Konto, welches alleinig zur Umsetzung einer Festgeld Geldanlage dient. Im Unterschied zu Tagesgeldkonten, wird für das Festgeld üblicherweise eine Mindestanlage vorausgesetzt. Der vereinbarte Geldbetrag ist dann für einen bestimmten Zeitraum unter Verzinsung angelegt. Geldbetrag, Zeitraum sowie Zinssatz stehen zum Zeitpunkt der Geldanlage fest und das Geld steht während des Zeitraumes dem Eigentümer nicht zur Verfügung. Der Zeitraum kann sich von wenigen Wochen, bis hin zu zehn Jahren erstrecken. Im Ausgleich für die vorübergehende Unzugänglichkeit des Geldes, ist der anfängliche Zinssatz garantiert und fest. Erst beim Erreichen des Auszahlungsdatums transferiert die Bank die Geldanlage inklusive aller Zinsen auf ein Verrechnungskonto. Von hier aus kann das Geld entweder erneut in eine Geldanlage fließen, oder an ein Referenzkonto (z. B. das Girokonto) übergeben werden. Erst dann kann es wieder für andere Finanzzwecke genutzt werden.

Hinweis: Eine besondere Form des Festgeldkontos ermöglicht das Anlegen des Kapitals auf unbestimmte Zeit und räumt dem Sparer gleichzeitig ein Kündigungsrecht mit entsprechender Kündigungsfrist ein. Solche Konten sind aber oftmals nur mit variablen Zinssätzen zu bekommen. Entsprechende Zinserträge können so schwanken und deutlich niedriger sein.

Tagesgeld oder Festgeld? Unterschiede und Anlagewahl

Die Unterschiede sowie die Rentabilität von Festgeld und Tagesgeld bestimmen in der Regel, für welche der beiden Anlageformen sich Sparer entscheiden. Hier ein Überblick zu den wichtigsten Unterschieden der beiden Geldanlageformen:

Festgeld Tagesgeld
Verfügbarkeit des Geldes Erst nach Ablauf des Anlagezeitraumes Immer
Zinssatz Garantiert Wechselnder Zinssatz, Manchmal für Neukunden auf begrenzte Zeit garantiert
Mindestgeldeinlage Notwendig Selten notwendig, wenn dann gering
Anlageerhöhungen Nicht möglich (selten mit Vereinbarung möglich) Immer

Anleger müssen zunächst bedenken, wie wichtig die Verfügbarkeit des Geldes ist, welches sie anlegen möchten. Dies ist entscheidend dafür, ob ein Festgeldkonto überhaupt in Frage kommt. Alternativ kann man versuchen, möglichst kurze Anlagezeiträume zu wählen. Jedoch sind kurze sowie mittelfristige Anlagezeiträume meistens bei Tagesgeldkonten am rentabelsten, während Festgeldkonten aufgrund der Zinssatzgarantie auf lange Sicht geeignet sind. Weiterhin richtet sich ein Festgeldkonto an Sparer, welche eine Mindesteinlage erfüllen können. Falls Sie planen Geldflüsse kontinuierlich anzulegen, ist ein Tagesgeldkonto ebenfalls oft die bessere Wahl. Anlageerhöhungen sind bei Festgeldkonten eher unüblich, wenngleich solche Konten von Banken auch angeboten werden. Wer weiterhin unbedingt auf Festgeld setzten will, hat die Möglichkeit weitere Festgeldkonten zu eröffnen. Modernere Finanzprodukte bieten mittlerweile auch eine Kombination von Tagesgeld- und Festgeldkonto an. Diese arbeiten mit einer Laufzeitvereinbarung ähnlich wie beim Festgeld, gewähren jedoch der Zugriff auf einen Teil des angelegten Geldes gestattet ist.

Für wen eignet sich ein Festgeldkonto nun? Dieses Geldanlageprodukt richtet sich klar an Sparer, die langfristig auf Kapital verzichten können und von einem garantiertem Zinssatz profitieren wollen. Richtig genutzt, sind Festgeldkonten langfristig oft die rentablere, wenn auch unflexiblere Wahl. Alle anderen Sparer sind ansonsten mit einem Tagesgeldkonto gut beraten.

Voraussetzungen für ein Festgeldkonto

Die Voraussetzungen um ein Festgeldkonto zu eröffnen, ergeben sich aus den normalen Bedingungen zur Eröffnung eines Girokontos, sowie den Anforderungen an die Geldanlage selbst:

  • Mindestalter 18 Jahre (oder die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten)
  • Referenzkonto (meistens Girokonto)
  • Kapital für die meist erforderliche Mindestgeldanlage

Bei Filialbanken wird vor der Kontoeröffnung die Identität über Ihren Personalausweis festgestellt und erfasst. Direktbanken nutzen hier das Postident- oder Videoident-Verfahren. Sollten Sie bereits ein Referenzkonto bei der entsprechenden Bank besitzen, ist dies zur Identitätsfeststellung meist ausreichend.